Willkommen

Die Deutsche Shakespeare-Stiftung wurde im Jahre 2000 in Weimar gegründet. Stifterin war die wiedervereinigte Deutsche Shakespeare-Gesellschaft e.V. Sie wurde 1864 auf Initiative des Dessauer Unternehmers Wilhelm Ochelhäuser unter dem Protektorat der Großherzogin Sophie von Sachsen-Weimar-Eisenach gegründet und ist damit die älteste und eine der größten literarischen Gesellschaften in Deutschland. Sie fördert seit nunmehr fast 150 Jahren die Auseinandersetzung mit dem Werk von William Shakespeare im gesamten deutschen Sprachraum und arbeitet dabei eng mit Universitäten, Schulen und Theatern zusammen.

Die Deutsche Shakespeare-Stiftung unterstützt die Arbeit der Deutschen Shakespeare-Gesellschaft mit Zuwendungen für größere Projekte.

So verleiht sie jährlich den Martin-Lehnert-Preis für herausragende Abschlussarbeiten von Studierenden und Doktoranden, der durch ein Legat des Berliner Anglisten Martin Lehnert ermöglicht wird. Sie unterstützt das Shakespeare Jahrbuch, das die Shakespeare-Gesellschaft seit ihrer Gründung fast ohne Unterbrechung jährlich herausgibt und das damit ein kulturhistorisch herausragendes Zeugnis der Shakespeare-Rezeption und -Forschung der letzten 150 Jahre ist. Seit 2022 ehrt sie mit dem Shakespeare-Preis Persönlichkeiten aus den Bereichen Kunst und Kultur, die sich um das Werk William Shakespeares und dessen Verbreitung in besonderer Weise verdient gemacht haben.

Um den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern der jährlichen Shakespeare-Tage besondere Höhepunkte in Form von theatralischen, musikalischen, literarischen oder filmischen Ereignissen zu ermöglichen, bezuschusst die Deutsche Shakespeare-Stiftung auch diese Zusammenkünfte der deutschsprachigen Shakespeare-Freunde.